10 schöne Ideen für eine Einhornparty (Teil 1)

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Vergangenen Samstag war ich auf die Einhornparty meiner 4-jährigen Nichte eingeladen. Da ich mich angeboten hatte, mich um Deko, Spiele, Geschenke und den Geburtstagskuchen zu kümmern, hab ich natürlich ordentlich reingehauen und alles an Glitzer und Girly-Zeug verbastelt, was ging. Was soll ich sagen, die kleinen Geburtstagsgäste haben es geliebt und ich war während der Vorbereitungen im Bastelhimmel 🙂 Heute möchte ich euch die Ideen zeigen:

Idee 1: Einhornstirnreifen

Zuallererst durften sich das Geburtstagskind und die Gäste selbst in kleine Einhörner verwandeln. Dafür habe ich für alle Kinder Einhornstirnreifen gebastelt. Zum Glück habe ich vor zwei Wochen goldenes Geschenkpapier in einem 1-€-Laden entdeckt, das ich auf Pappe aufgeklebt habe. Eine Vorlage für das Einhorn habe ich mir nach drei erfolglosen Versuchen dann doch aus dem Internet geholt. Die Verlinkung ist weiter unten.

Um das Einhorn über den Stirnreifen schieben zu können, müssen noch zwei Löcher auf den gegenüberliegenden Seiten am unteren Rand ausgestanzt werden. Da die Glitzer-Stirnreifen einen kleinen Kamm am unteren Rand hatten, konnte ich das Einhorn schön mittig platzieren ohne dass es im Nachhinein wieder verrutschtt.

Dann habe ich noch pro Stirnreifen drei Blumen gestempelt, ausgeschnitten und aufgeklebt. Fertig war das Einhorn. Das Stempelset „Penned & Painted“, mit dem ich die Blumen gemacht habe, stammt aus dem Kataog vom letzten Jahr und ist leider nicht mehr erhältlich,. Aber man könnte sich auch mit den Sets „Flower Shop“ (Jahreskatalog S. 28), „Garden in Bloom“ (Jahreskatalog S. 156) oder einem anderen Stempelset mit Blumen aushelfen 😉

Da auch ein Junge dabei war, dem ich keinen Glitzer-Stirnreifen geben wollte, habe ich ein Einhorn mit Gummiband versehen. Das wäre alternativ auch die günstigere und schnellere Variante anstelle der Stirnreifen 🙂

Alle Kinder haben das Horn fast durchgängig bis zum Schluss getragen und sehr viel Spaß damit gehabt. Im Vergleich zu dem „kleinen“ Aufwand ist die Freude der Kinder einfach risengroß gewesen, das ist unbezahlbar 🙂

Idee 2: Einhornluftballons

Die Wohnung haben wir mit vielen Heliumballons in Rosa und Weiß dekoriert, auch eine Ballon-4 und ein Einhorn waren dabei. Aus einigen Ballons haben wir noch zusätzlich kleine Einhörner gebastelt, die die Kinder später mit nach Hause nehmen durften. Die Idee und Vorlage dazu habe ich bei Kerstin von Minidrops entdeckt. Die Vorlage müsst ihr einfach ausdrucken, die Formen ausschneiden und dann auf den Ballon kleben, fertig. Mithilfe dieser Vorlage habe ich auch die Einhörner für die Stirnreifen gebastelt.

Vermutich haben wir jedoch die falschen Ballons gekauft, sodass unsere Einhörner nicht bis zum Schluss fliegen konnten… Ich gebe euch daher den Tipp, lieber auch in einem Ballonladen die Heliumballons zu kaufen. Auch wenn sie ein bisschen teurer sind, halten sie vermutlich länger und das Helium tritt nicht so schnell aus.

Idee 3: Einhorngeschirr

Die restliche Deko bildeten Einhörner und Schleifenband in Rosa, Weiß, Türkis und Gold. Mit dem Stempelset „Zauberhafter Tag“ (Frühjahr-/Sommrekatalog S. 37) habe ich die Pappteller und -becher verziert. Da es nur Kuchen gab, bestand hier auch nicht die Gefahr, dass die Einhörner versehentlich mitgegessen werden. Alternativ kann man die Becher und Teller auch schön mit Einhornaufklebern versehen.

Idee 4: Einhorn-Smarties-Torte

Zu einem Einhorngeburtstag gehört natürlich auch eine Einhorntorte. Somit konnte ich auch endlich eine Idee umsetzen, die ich schon vor langer Zeit auf Pinterest entdeckt habe: Eine Torte, bei der beim Anschneiden Smarties rausrieseln.

Damit die Torte richtig wirkt und alle satt werden, habe ich eine sechsstöckige Vanilletorte mit Erdbeerfrosting gemacht (das Rezept stammt von Fräulein Klein, ich habe die 4-fache Menge an Vanillebiskuit und die doppete Menge an Erdbeerfrosting gemacht, da Mohn nicht so gut für die Kinder gewesen wäre und wir insgesamt einen größeren Kuchen brauchten. Nehmt aber für das Erdbeerfrosting lieber mehr Mascarpone, Quark oder Joghurt statt Frischkäse, damit es mehr nach Erbdeerquark und nicht nach einer Frischkäse-Zucker-Mischung schmeckt). Zuerst habe ich den Biskuitteig in drei Teile aufgeteilt und zwei davon mit Lebensmittelfarbe dezent in Rosa und Mintgrün eingefärbt. Der dritte Teil ist einfach Gelb geblieben. Nachdem der fertig gebackene Boden ausgekühlt war, habe ich die Biskuitböden mit einem Bindfaden halbiert und mit dem Schichten angefangen. Zuerst habe ich nur vier Schichten gemacht, damit das Frosting hart werden kann und es nachher beim Lochauspuhlen nicht so eine Sauerei gibt. Als das Frosting hart war, konnte ich mit einem Glas einen Kreis in den Kuchen drücken und dann mit einem Suppenlöffel ein großes Loch aushöhlen. Hier sieht man auch schön die einzelnen Farben der unterschiedlichen Schichten. Und noch einen Vorteil hat das Aushöhlen: Man kann schon vom Kuchen naschen 🙂

Wenn das Loch groß genug ist, wird es mit Smarties gefüllt. Danach konnte ich mich um die restlichen zwei Schichten kümmern. Tipp: Das Frosting kommt für die nächste Schicht nur auf den äußeren Rand, damit die Smarties nicht mit dem Frosting zugekleistert werden.

Da mir und meinen Vorkosterinnen das Erdbeerfrosting allerdings nicht so gut geschmeckt hat, haben wir die Hälfte der Masse mit Joghurt, dem Rest der pürierten Erdbeeren, Sahne und Gelantine verlängert. Da ich somit insgesamt weniger Frostingmasse hatte und sie nicht für die ganze Torte gereicht hat, habe ich die Löcher zwischen den oberen Schichten einfach mit Sahne gefüllt. Es gibt sogar einen Fachbegriff dafür, dass man den Boden noch sehen kann: Naked Cake. Als die Torte dann endlich fertig war, habe ich zuerst mit ein bisschen dezenter Deko rumprobiert, da ich diese Torte evtl. auch mal für eine Hochzeit o. Ä. backen möchte.

Nachdem ich meine Fotos von der Torte hatte, durften mir mein Neffe und meine Nichte beim Dekorieren helfen. So wurde die Torte schön kindgerecht bunt. In einem Laden hatte ich im Vorfeld außerdem süße Einhornbilder aus Esspapier entdeckt. Die Bilder haben sich zwar aufgrund der Feuchtigkeit schon nach kurzer Zeit gewellt, aber den Kindern hat’s gefallen und geschmeckt haben die Bilder den kleinen Gästen auch 🙂

Die Torte war sehr lecker und der Effekt mit den Smarties war super. Das wird also definitif nicht die letzte Torte dieser Art gewesen sein, die ich backe 🙂 Tipp: Damit die Smarties schön rauspurzeln ruhig ein großes Stück rausschneiden und natürlich bis zur Mitte anschneiden. Ich hätte fast alles versaut, da mein Stück zunächst zu klein war und leider keine Smarties raus gefallen sind. Beim zweiten Versuch hat es dann aber geklappt und die Kinder waren hin und weg.

Idee 5: Dosenwerfen, Weitwurf und Eierlauf

Nach der Torte gab es für die Kinder eine Schatzsuche. Hierfür haben wir uns eine Geschichte rund um das Pony Sternenschweif ausgedacht, das sich mithilfe eines Zauberspruchs in ein Einhorn verwandeln kann. Sternenschweif hat jedoch leider den Zauberspruch vergessen und braucht Hilfe bei der Suche danach. Um alle Teile des verlorenen Zauberspruchs zu finden, mussten die Kinder Aufgaben lösen und Spiele spielen: Eins davon war Dosenwerfen. Da wir alle in den letzten Wochen von einer Erkältung geplagt waren, gab es häufig den Hühner-Nudel-Topf, wodurch wir schnell unsere sechs Dosen zusammen hatten.

Für die Dosen habe ich weißes Papier zurechtgeschitten und mit Edding die Augen aufgemalt. Mit den Fingerschwämmchen (Jahreskatalog S. 200)  habe ich die Wangen in Zartrosa eingefärbt. Nach dem Aufkleben habe ich auch hier die Einhörner mit einem goldenen Glitzerhorn und drei Blümchen versehen.

Das Einhorn habe ich mit Graupappe verstärkt und für die Blumen habe ich extra dicken weißen Karton genommen, damit die Blumen und das Einhorn beim Bewerfen nicht so schnell abknicken.

Zusätzlich habe ich passend zu den Dosen kleine Wurfgeschosse gebastelt. Hierfür habe ich einfach drei weiße Luftballons mit Reis gefüllt, danach wieder die Augen mit einem wasserfesten Stift aufgemalt und dann die Wangen rosa eingefärbt. Mit dem Schleifenband in Weiß, Rosa, Türkis und Gold habe ich noch eine bunte Mähne gebastelt, die beim Werfen wunderschön hinterherflattert. Die Ballons haben wir dann noch für zwei weitere Spiele verwendet, nämlich Weitwurf und Eierlaufen.

Die Kinder waren total begeistert von der Schatzsuche und den Spielen und ich war froh, dass alles so toll angenommen wurde.

So, das war zwar erst die Hälfte, aber damit der Beitrag nicht zuuu lang wird, zeige ich euch die restlichen Ideen im nächsten Post. Schaut also am Sonntag unbedingt wieder hier vorbei und hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder like, falls euch die Sachen gefallen haben 🙂

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

sarah

Hier geht’s zu 10 schöne Ideen für eine Einhornparty (Teil 2)


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