Bullet Journal für Februar im Kaktus-Design

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Schwups, schon wieder ist ein Monat um. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Zeit – je älter man wird – immer schneller an einem vorbei rennt, oder wie ist das bei euch…? Egal, ich freue mich über jeden neuen Monat, denn das heißt für mich: Neues Farbschema, neues Design 🙂 Für den Februar bin ich dem Kaktus-Trend gefolgt und hab mich ein wenig in Aquarelltechnik versucht. Hier meine Coverpage:

Sieht überhaupt nicht so aus wie gedacht, da ich den schwarzen Rahmen besser hätte weglassen sollen, aber das ist schon ok. Ich probiere ja momentan viele Techniken aus, da darf dann auch mal eine Überraschung bei rauskommen 🙂 Auch beim Monthly habe ich eine neue Schriftart probiert:

Da ich mal wieder spät dran war, hab ich die ersten beiden Wochen sehr minimalistisch gehalten und auf eine Doppelseite gepackt. Durch das grüne Farbschema und den kleinen Kaktus passt die Doppelseite aber perfekt zum Cover und dem Monthly.

Ich führe mein Bullet Journal auch nicht so, wie es ursprünglich gedacht war (also dass immer nur die aktuelle Woche geplant und gezeichnet wird) sondern ich mache direkt den ganzen Monat. So habe ich eine bessere Übersicht über all meine Termine und kann besser vorausplanen. Aber das kann jeder ja so machen, wie er mag. Für diesen Monat habe ich mir vorgenommen, die volle Seite zu nutzen und Freiflächen mit Bildern und Sprüchen zu füllen. Die Bilder mussten natürlich auch im Kaktusdesign sein. Ganz happy bin ich mit dieser Variante zum Valentinstag nicht, aber ich bin mutig und zeig sie euch trotzdem 😉 Falls ich irgendwann mal besser sein sollte, ist es schön, sich an den Anfang zu erinnern und den Fortschritt zu sehen 🙂

Besser sieht dagegen das nächste Bildchen aus, allerdings ist es auch nicht so geworden, wie geplant. Das Papier meines Notizbuchs ist leider nicht so schön für Aquarelltechniken gemacht, da sich die Farben schwer mischen lassen, wenn sie getrocknet sind. Und die Farbe trocknet sehr schnell… Noch eine Sache, die ich ein bisschen *versaut* hab: Ich habe zu viel Wasser genommen, obwohl ich extrem vorsichtig war. Trotz allem haben sich die Seiten stark gewellt und es scheint an manchen Stellen auf der nächsten Seite durch. Wie gesagt: Ich muss noch viel üben. Dafür ist mir die Schriftart wieder gelungen:

Meinen Gewohnheitstracker habe ich natürlich auch wieder untergebracht. Den passe ich jeden Monat den aktuellen Bedürfnissen an. Ich habe nun zum Beispiel die Zeilen: *Zähne putzen* und *im eigenen Bett schlafen* für unsere kleine Maus hinzugefügt. Ersteres klappt seit einer Woche sehr gut, das zweite Thema kann ich mit dem Tracker gut beobachten. Den Schlaf-Tracker für unsere Kleine habe ich mir allerdings ab diesem Monat gespart, da ich ihren Rhytmus jetzt sehr gut kenne.

Das ist das Schöne am Bullet Journaling: Ich kann die Seiten meinen derzeitigen Bedürfnissen anpassen und entsprechend gestalten. Gleichzeitig kann ich mich kreativ im Malen, Zeichnen und Lettern austoben und üben. Und das Sahnehäubchen von alldem ist, dass ich noch nie so viel erledigt habe wie derzeit und es einfach unheimlich entspannend ist und Spaß macht. Was will man mehr?

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

sarah